Früher Start, viele Gespräche und ein Hauch von Abkühlung bei
sommerlichen Temperaturen
Während die meisten Wettkampfteams erst im Laufe des Tages im Waldbad
Hilden eintrafen, begann der Tag für die Helferinnen und Helfer der
RAG-Schwimmen bereits deutlich früher. Noch vor dem eigentlichen
Badebetrieb lag eine besondere Ruhe über dem Bad – eine ruhige, fast
private Morgenstimmung, bevor Wettkampf, Badegäste und sommerlicher
Trubel das Bild bestimmten.
Kern des Tages: Eine militärische Wettkampfstation mitten im zivilen
Badebetrieb – anspruchsvoll für die Teams, spannend für die Badegäste
und getragen von vielen offenen Gesprächen.
Ein ruhiger Morgen vor dem Trubel
Als sich um 9 Uhr die ersten Vorbereitungen dem Ende näherten, war das
Waldbad noch ungewohnt still. Die Wasseroberfläche lag ruhig da, die
Liegewiesen waren noch leer und nur vereinzelt waren Mitarbeitende des
Bades sowie die ersten Wettkampfteilnehmer zu sehen. Kaum vorstellbar,
dass sich das Gelände kurze Zeit später mit Badegästen und
Wettkampfteams füllen würde. Der Badebetrieb begann erst um 10 Uhr –
umso schöner war dieser kurze Moment der Ruhe vor dem Ansturm.
Der 17. Bergische Husar hatte zu diesem Zeitpunkt bereits begonnen.
Für die Teams bedeutete das: ein vielseitiger Wettkampftag bei
sommerlichen Temperaturen, bei dem die Station im Waldbad nur eine von
mehreren Herausforderungen war.
Ankunft der Teams im Waldbad
Im Laufe des Tages trafen die Teams nach und nach am Waldbad ein. Am
Haupteingang wurden sie in Empfang genommen und zur Wettkampfstation
am Schwimmbecken eingewiesen. Entsprechend des Szenarios bewegten sich
die Teilnehmer unter simulierten Gefechtsbedingungen durch das Bad.
Aus Rücksicht auf die zahlreichen Badegäste – darunter viele Familien
mit Kindern – wurde jedoch bewusst darauf verzichtet, die Waffen wie
ursprünglich geplant im Anschlag zu führen. So konnte die besondere
Wettkampfsituation mit dem öffentlichen Badebetrieb in Einklang
gebracht werden, ohne die entspannte Atmosphäre im Bad unnötig zu
beeinträchtigen.
Am Beckenrand: Gewässer überwinden unter Gefechtsbedingungen
Am Beckenrand wartete schließlich die Station „Überwinden von
Gewässern unter Gefechtsbedingungen“ auf die Teams. Schnell zeigte
sich, wie unterschiedlich die Voraussetzungen waren: Manche Teilnehmer
brachten viel Erfahrung und Sicherheit im Wasser mit, andere standen
spürbar vor einer neuen Herausforderung.
Besonders anspruchsvoll war das Packen des Bekleidungsbündels und der
Versuch, die mitgeführte Ausrüstung – insbesondere die Waffe – trocken
zu halten. Nicht immer gelang das vollständig. Die nasse Kleidung
wurde bei der Hitze allerdings häufig weniger als Problem, sondern
eher als willkommene Erfrischung empfunden.
Was dagegen bei vielen Teams sehr gut funktionierte, war die
Kommunikation untereinander. Man sprach sich ab, sicherte sich
gegenseitig ab und unterstützte einander dort, wo es nötig war. Gerade
an dieser Station wurde deutlich, dass nicht nur Schwimmfähigkeit und
körperliche Belastbarkeit zählen, sondern auch Teamarbeit, Ruhe und
gegenseitiges Vertrauen.
Neugier am Beckenrand
Sobald ein neues Team an der Station erschien, sammelten sich am
Beckenrand und teilweise auch im Wasser kleine Gruppen von
Beobachterinnen und Beobachtern. Viele Badegäste verfolgten
aufmerksam, wie die Teilnehmer ihre Ausrüstung vorbereiteten und das
Gewässer überwanden. Die Helferinnen und Helfer der RAG-Schwimmen
beantworteten dabei zahlreiche interessierte Fragen. Besonders die
Kinder hatten keine Scheu, direkt nachzufragen: Was machen die da?
Warum müssen die mit Kleidung schwimmen? Und wofür ist das Bündel
gedacht? Auch viele Erwachsene zeigten sich neugierig und offen. So
entstanden im Laufe des Tages immer wieder persönliche Gespräche, die
weit über das reine Zuschauen hinausgingen.
Gute Zusammenarbeit im Waldbad
Ein wichtiger Faktor für den gelungenen Ablauf war die gute
Zusammenarbeit mit dem Personal des Waldbads Hilden. Die Abstimmung
vor Ort verlief unkompliziert, aufmerksam und lösungsorientiert.
Dadurch ließen sich die Anforderungen des Wettkampfs und der reguläre
Badebetrieb gut miteinander verbinden.
So blieb der 17. Bergische Husar nicht nur als sportlich und
organisatorisch anspruchsvoller Wettkampf in Erinnerung, sondern auch
als gelungene Begegnung zwischen Reservisten und Öffentlichkeit.
Zwischen Schwimmbahn, Sommerhitze und vielen offenen Fragen zeigte
sich einmal mehr: Öffentlichkeitsarbeit beginnt oft genau dort, wo
Menschen unkompliziert miteinander ins Gespräch kommen.