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Die Chronik der
RAG Schwimmen
2026
Ausbilder 2026 - Klick für Vergrößerung
Ausbilder-Team 2026
RAG-Schwimmen stellt hier die Aktionen des Jahres 2026 dar.


Bilanz der Ausbildung:
(Klick auf die Banner führt zu weiteren Informationen)


DOSB-Sport-Abzeichen

0 Bronze
0 Silber
0 Gold


DLRG-Rettungsschwimmer
Junior-Retter: 1
Bronze: 1
Silber: 11
Gold: 1

Deutscher Schwimmpass
Frühschwimmer (Seepferdchen): 0
Bronze: 0
Silber: 0
Gold: 1


Ö.L.R.G - Ö.B.V. Internationale Military Corps
Leistungsspange in Bronze: 1
Leistungsspange in Silber: 0
Leistungsspange in Gold: 14

IGF / KLF
Leistungsmarsch
Bronze: 0
Silber: 0
Gold: 0
Kleiderschwimmen: 12


Rekorde purzelten – und die RAG Schwimmen half mit!

Beim 25-Stunden-Schwimmen im Enni Sportpark Rheinkamp vom 10 – 11. Januar 2026 wurden mehrere Rekorde gebrochen: Wesentlich mehr Teilnehmer, mehr geschwommene Gesamtkilometer und auch ein Rekord-Erlös zugunsten der Bethanien Kinderklinik in Moers wurden erreicht.

Anteilig daran waren neben weiteren 662 Schwimmern auch Hauptfeldwebel Fuat Baftiri und Gefreiter der Reserve Otto Pfeiffer. Beide haben ihre persönlichen Rekorde erschwommen – mit 12.500 Metern (Hfw Baftiri) und 18.000 Metern (G.d.R Pfeiffer).

Beide haben sich durch die gute Atmosphäre motivieren lassen, um IhrenTeil für den guten Zweck beizutragen. Somit konnte ein Rekord-Erlös von über 7.800 Euro zugunsten der Bethanien Kinderklinik in Moers erzielt werden, der dankbar vom Chefarzt Dr. Gündüz Selkan entgegengenommen wurde.

Text: Werner Gottschling

IV. Teutoburger Durchschlageübung

Vom 05. bis 08. Februar 2026 fand im Raum Hörstel – Tecklenburg – Ibbenbüren im Teutoburger Wald die IV. Teutoburger Durchschlageübung statt – mit einer Marschstrecke von über 80 km eine der härtesten ihrer Art in Deutschland.

Bei dem militärischen Vielseitigkeitswettkampf treten Teams von Bundeswehr und Reservisten, der Polizei und anderen Blaulichtorganisationen gegeneinander an und müssen unter Zeitdruck anspruchsvolle Stationen wie Schießen, Hindernissparcour, Kampfmittelerkennung, Panzererkennung, Abseilen aus 20 m Höhe, Gewässerüberquerung des Dortmund-Ems-Kanals, Erste-Hilfe-Szenarien und Survival bewältigen.

Die RAG Schwimmen hat auf Wunsch des Organisators die Absicherung der Station „Bergen von Verunglückten” im Schwimmbad übernommen, wobei eine 70 kg schwere Puppe geborgen werden musste.

Text: Uwe Inhülsen

RAG von DLRG ausgezeichnet

Die Kreisgruppe „Düsseldorf und Bergisch Land” im Verband der Reservisten ist am 3. Mai 2026 bei der Jahreshauptversammlung der DLRG, Bezirk Düsseldorf für langjährige Treue mit einer Urkunde ausgezeichnet worden.

11 Jahre nach Gründung der Reservisten-Arbeitsgemeinschaft (RAG) Schwimmen war 1987 eine Partnerschaft mit der DLRG erforderlich, um das Ausbildungsniveau der Reservisten hochzuhalten. Die Zusammenarbeit war über all die Jahre sehr erfolgreich.

So haben zum Beispiel 520 Schwimmer das Rettungsschwimmerabzeichen der DLRG bei der RAG erworben, 62 davon in Gold. Einsatzkräfte der DLRG unterstützten die RAG auf ihren Jahresabschlussmärschen mit Booten bei Rhein-Überquerungen, mit Strömungsrettern bei Bach-Überquerungen per Seilsteg und übernahmen die Sanitäts-Versorgung. Kameraden der RAG halfen im Gegenzug unter anderem bei den Neujahrsschwimmen der DLRG im Rhein, bei Schwimm-Ausbildungen für Kinder in den Ferien und bei der Wassersicherung beim Schwimm-Training während der Invictus Games.

Werner Gottschling, 1987 Mit-Initiator für den Eintritt in die DLRG und damaliger Leiter der RAG Schwimmen, und Ulf Fricke, jetziger Leiter der RAG, nahmen die Auszeichnung im Auftrag der Kreisgruppe von DLRG Bezirksleiter Julian Meichsner entgegen.

Text: Uwe Inhülsen

RK Ratingen wird aufgelöst

Ein etwas anderer Blick auf den 17. Bergischen Husar

Früher Start, viele Gespräche und ein Hauch von Abkühlung bei sommerlichen Temperaturen

Während die meisten Wettkampfteams erst im Laufe des Tages im Waldbad Hilden eintrafen, begann der Tag für die Helferinnen und Helfer der RAG-Schwimmen bereits deutlich früher. Noch vor dem eigentlichen Badebetrieb lag eine besondere Ruhe über dem Bad – eine ruhige, fast private Morgenstimmung, bevor Wettkampf, Badegäste und sommerlicher Trubel das Bild bestimmten.

Kern des Tages: Eine militärische Wettkampfstation mitten im zivilen Badebetrieb – anspruchsvoll für die Teams, spannend für die Badegäste und getragen von vielen offenen Gesprächen.

Ein ruhiger Morgen vor dem Trubel

Als sich um 9 Uhr die ersten Vorbereitungen dem Ende näherten, war das Waldbad noch ungewohnt still. Die Wasseroberfläche lag ruhig da, die Liegewiesen waren noch leer und nur vereinzelt waren Mitarbeitende des Bades sowie die ersten Wettkampfteilnehmer zu sehen. Kaum vorstellbar, dass sich das Gelände kurze Zeit später mit Badegästen und Wettkampfteams füllen würde. Der Badebetrieb begann erst um 10 Uhr – umso schöner war dieser kurze Moment der Ruhe vor dem Ansturm.

Der 17. Bergische Husar hatte zu diesem Zeitpunkt bereits begonnen. Für die Teams bedeutete das: ein vielseitiger Wettkampftag bei sommerlichen Temperaturen, bei dem die Station im Waldbad nur eine von mehreren Herausforderungen war.

Ankunft der Teams im Waldbad

Im Laufe des Tages trafen die Teams nach und nach am Waldbad ein. Am Haupteingang wurden sie in Empfang genommen und zur Wettkampfstation am Schwimmbecken eingewiesen. Entsprechend des Szenarios bewegten sich die Teilnehmer unter simulierten Gefechtsbedingungen durch das Bad.

Aus Rücksicht auf die zahlreichen Badegäste – darunter viele Familien mit Kindern – wurde jedoch bewusst darauf verzichtet, die Waffen wie ursprünglich geplant im Anschlag zu führen. So konnte die besondere Wettkampfsituation mit dem öffentlichen Badebetrieb in Einklang gebracht werden, ohne die entspannte Atmosphäre im Bad unnötig zu beeinträchtigen.

Am Beckenrand: Gewässer überwinden unter Gefechtsbedingungen

Am Beckenrand wartete schließlich die Station „Überwinden von Gewässern unter Gefechtsbedingungen“ auf die Teams. Schnell zeigte sich, wie unterschiedlich die Voraussetzungen waren: Manche Teilnehmer brachten viel Erfahrung und Sicherheit im Wasser mit, andere standen spürbar vor einer neuen Herausforderung.

Besonders anspruchsvoll war das Packen des Bekleidungsbündels und der Versuch, die mitgeführte Ausrüstung – insbesondere die Waffe – trocken zu halten. Nicht immer gelang das vollständig. Die nasse Kleidung wurde bei der Hitze allerdings häufig weniger als Problem, sondern eher als willkommene Erfrischung empfunden.

Was dagegen bei vielen Teams sehr gut funktionierte, war die Kommunikation untereinander. Man sprach sich ab, sicherte sich gegenseitig ab und unterstützte einander dort, wo es nötig war. Gerade an dieser Station wurde deutlich, dass nicht nur Schwimmfähigkeit und körperliche Belastbarkeit zählen, sondern auch Teamarbeit, Ruhe und gegenseitiges Vertrauen.

Neugier am Beckenrand

Sobald ein neues Team an der Station erschien, sammelten sich am Beckenrand und teilweise auch im Wasser kleine Gruppen von Beobachterinnen und Beobachtern. Viele Badegäste verfolgten aufmerksam, wie die Teilnehmer ihre Ausrüstung vorbereiteten und das Gewässer überwanden. Die Helferinnen und Helfer der RAG-Schwimmen beantworteten dabei zahlreiche interessierte Fragen. Besonders die Kinder hatten keine Scheu, direkt nachzufragen: Was machen die da? Warum müssen die mit Kleidung schwimmen? Und wofür ist das Bündel gedacht? Auch viele Erwachsene zeigten sich neugierig und offen. So entstanden im Laufe des Tages immer wieder persönliche Gespräche, die weit über das reine Zuschauen hinausgingen.

Gute Zusammenarbeit im Waldbad

Ein wichtiger Faktor für den gelungenen Ablauf war die gute Zusammenarbeit mit dem Personal des Waldbads Hilden. Die Abstimmung vor Ort verlief unkompliziert, aufmerksam und lösungsorientiert. Dadurch ließen sich die Anforderungen des Wettkampfs und der reguläre Badebetrieb gut miteinander verbinden.
So blieb der 17. Bergische Husar nicht nur als sportlich und organisatorisch anspruchsvoller Wettkampf in Erinnerung, sondern auch als gelungene Begegnung zwischen Reservisten und Öffentlichkeit. Zwischen Schwimmbahn, Sommerhitze und vielen offenen Fragen zeigte sich einmal mehr: Öffentlichkeitsarbeit beginnt oft genau dort, wo Menschen unkompliziert miteinander ins Gespräch kommen.

Text: Judith Schwarz

Kleiderschwimmen 2026

Auch das Wappentier der RAG war zu Besuch

Die Action im Wasser konnte sich sehen lassen


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